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		<title>ZAMG RSS-Newsfeed (deutsch)</title>
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		<description>RSS-Newsletter der ZAMG zu den Themen Wetter, Klima, Erdbeben, Umwelt</description>
		<language>de</language>
		<copyright>2010</copyright>


<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-16GMT07:40</guid>
	<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 07:40:00 +0000</pubDate>
	<title>HISTALP Langzeitklimareihen - Österreich Jahresbericht 2011</title>
	<description>Lässt man zu Beginn eines neuen Jahres das Vorjahr Revue passieren stellt man oft fest, dass entweder einzelne extreme Wetterereignisse oder besondere Witterungen in Erinnerung geblieben sind. 2011 war vor allem ein Jahr mit lang andauernden Besonderheiten des Wetters.</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">
Lässt man zu Beginn eines neuen Jahres das Vorjahr Revue passieren stellt man oft fest, dass entweder einzelne extreme Wetterereignisse oder besondere Witterungen in Erinnerung geblieben sind. 2011 war vor allem ein Jahr mit lang andauernden Besonderheiten des Wetters: Der ausgesprochen sonnige Herbst in den Tallagen sowie auf den Bergen, der im gesamten österreichischen Tiefland überdurchschnittlich warme Sommer mit dem besonders heißen August oder der österreichweit äußerst trockene November werden sich bei vielen Menschen ins Gedächtnis eingeprägt haben. Daher ist ein differenzierter Blick auf die regionalen Unterschiede in der Klimastatistik des vergangenen Jahres im Vergleich zu den österreichischen HISTALP-Langzeit-Klimareihen, die nun aktualisiert bis inklusive Dezember 2011 vorliegen, ganz besonders interessant.
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
HISTALP ist eine internationale Klimadatensammlung der ZAMG für den Großraum Alpen, die aus einigen hundert Zeitreihen von mehreren Klimaelementen besteht, die 100 bis 250 Jahre in die Vergangenheit zurückrei-chen und besonderen Qualitätskriterien unterworfen sind. Sie sind „homogenisiert“, das heißt, die älteren, historischen Zeitabschnitte sind nach Standort, Instrumentierung und anderen wichtigen Kriterien an den aktuellen Zustand der Messstationen angepasst. Daher können im Zuge klimatologischer Analysen die Messwerte der Gegenwart mit den historischen Abschnitten der Messreihen verglichen werden.


<em>Weiterführende Informationen finden Sie in den angeführten PDF-Dokumenten, auf der Projekt-Website sowie in unserem Informationsportal Klimawandel.</em>
</p>


</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/HISTALP_AT_Jahresnewsletter_2011.pdf" type="application/pdf" id="html0"><guid>HISTALP-Langzeitklimareihen - Österreich - Jahresnewsletter 2011</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/Oesterreich-Klimareihen-Jahr_1768-2011.pdf" type="application/pdf" id="html1"><guid>Österreich-Klimareihen-Jahr 1768-2011</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/histalp/" type="text/html" id="html0"><guid>Projekt HISTALP</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/klimawandel/" type="text/html" id="html1"><guid>Informationsportal Klimawandel</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-02-16GMT07:40</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-15GMT06:48</guid>
	<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 06:48:00 +0000</pubDate>
	<title>Die Kältewelle im Februar 2012 im langjährigen Vergleich</title>
	<description>Seit 14. Februar ist die extreme Kältewelle in Österreich vorläufig gebrochen.</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">
Seit 14. Februar ist die extreme Kältewelle in Österreich vorläufig gebrochen. Da auch die mittelfristigen Vorhersagen nur noch „normales“ Winterwetter mit Frost aber nicht mehr großflächig mit extremen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich erwarten, ist es Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.
Wir haben eine <em>Sammlung von Zeitreihendiagrammen</em> zusammengestellt, die die aktuelle Kältewelle in den langjährigen Kontext stellt (s.u.)
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
<em>Abschnitt 1</em> der Diagrammsammlung zeigt die Verläufe vom 1.November bis 31.März der täglichen Maximum- und Minimumtemperaturen des langen Datensatzes von Wien-Hohe Warte im heurigen Winter (bis incl. 14.2.2012) und diejenigen von drei sehr kalten Wintern (1928/29, 1962/62 und 2005/06) und des wärmsten Winters in Österreich seit Beginn der instrumentellen Periode (1768).
Das Diagramm des Winters 2011/12 ist mit Fotos von zugefrorenen Donaualtarmen und von Eisblumen unterlegt. Das Diagramm des Winters 2005/06 zeigt die damals zugefrorene Donau bei der Reichsbrücke. Dieses Gefrieren der Donau ist allerdings seit der Fertigstellung des Staustufe Wien nicht mehr mit den Eisstößen der frei fließenden Donau zu vergleichen. Frei fließendes Wasser ist vertikal durchmischt und kann daher nicht die für Seen typische Schichtung mit kälterem Oberflächenwasser und dem bei +4°C sein Dichtemaximum besitzenden Tiefenwasser ausbilden. Es dauert daher viel länger, bis ein Fluss zufriert. Auch heuer begannen sich die vereinzelt treibenden Eisschollen wieder in den Stauräumen zu stauen.
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
<em>Abschnitt 2</em> vergleicht für vier Tieflandstationen (Wien, Kremsmünster, Graz und Innsbruck) mit langen Tageszeitreihen den Verlauf der Tagesminima mit dem absolut wärmsten 2006/07) und dem zweitkältesten Winter (1928/29) der instrumentellen Periode in Österreich. Die fünfte Zeitreihe ist die Gipfelstation (Sonnblick) - hier ist der in den Bergen nicht so extreme Winter 1928/29 durch den absolut kältesten Bergwinter 1895/96 ersetzt.
Speziell bei den Tieflandreihen fällt die markante Zweiteilung des heurigen Winters auf. Nach zwei sehr warmen Monaten Dezember und Jänner, die sich im Bereich des absolut wärmsten Winters 2006/07 bewegten erfolgte ein rascher Absturz in die Kältewelle des Februar 2012. Diese bewegt sich bis zur Monatsmitte zwar durchaus im Bereich des Extremwinters 1928/29, was aber nicht ausreichen wird, um den Winter 2011/12 insgesamt zu einem Rekordwinter zu machen. Auch die einzelnen niedrigsten Tagesminima wurden heuer um 6°C (Kremsmünster) bis mehr als 10°C verfehlt.
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
<em>Abschnitt 3</em> zeigt die aus allen österreichischen Langzeitstationen gemittelten Winter-, Sommer- und Jahresmittel Temperaturreihen 1768 bis 2011. Die geglätteten Kurven zeigen die langfristigen Trends, die Einzeljahreskurven die starken Schwankungen von Jahr zu Jahr. Typisch für unser Klimagebiet sind die viel stärker streuenden Wintertemperaturen, die im Extremfall zwischen mehr als 6°C unter (Winter 1829/30) bis mehr als 4°C über dem Mittel des 20. Jahrhunderts liegen können – also einen absoluten Schwankungsbereich von 10°C überdecken. Im Sommer ist der Schwankungsbereich nur etwas mehr als halb so groß, bei den Jahresmitteln lediglich rund 4°C.
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
<a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x72;&#x65;&#x69;&#x6e;&#x68;&#x61;&#x72;&#x64;&#x2e;&#x62;&#x6f;&#x65;&#x68;&#x6d;&#x40;&#x7a;&#x61;&#x6d;&#x67;&#x2e;&#x61;&#x63;&#x2e;&#x61;&#x74;">Reinhard Böhm</a>, <em>Abteilung Klimaforschung</em>
</p>
</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/2012-02_kaeltewelle_im_vergleich.pdf" type="application/pdf" id="html0"><guid>Kältewelle 2012 im Vergleich - Sammlung von Zeitreihendiagrammen</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-02-15GMT06:48</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-10GMT12:20</guid>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:20:00 +0000</pubDate>
	<title>Bisher tiefste Temperatur dieses Winters</title>
	<description>Freitag Früh wurde auf der höchsten Wetterstation Österreichs die tiefste Temperatur dieses Winters gemessen: minus 31, 5 Grad registrierte die ZAMG am Brunnenkogel in den Ötztaler Alpen auf 3440 Meter Seehöhe.</description>
	<xhtml:body>
<strong>Weiterhin kälter als im langjährigen Mittel</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Freitag Früh wurde auf der höchsten Wetterstation Österreichs die tiefste Temperatur dieses Winters gemessen: minus 31, 5 Grad registrierte die ZAMG am Brunnenkogel in den Ötztaler Alpen auf 3440 Meter Seehöhe. </p>
<p style="text-indent: 3em;">In den bewohnten Regionen bleibt Tannheim in Tirol (1100m Seehöhe) an der Spitze, mit minus 28,9 Grad, gemessen am 6.2.2012. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Auch für die kommenden Nächte und Tage erwarten die Meteorologinnen und Meteorologen der ZAMG frostige Temperaturen. Anfang nächster Woche sind tagsüber vorübergehend zarte Plusgrade möglich. Insgesamt dürfte es aber bis in die zweite Februarhälfte hinein deutlich kälter bleiben als im langjährigen Mittel. </p>








</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120210_eisblumen_reinhard_boehm.jpg" type="image/jpeg" id="img0"><guid>;Reinhard Böhm</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120210_tiefsttemp_winter11_12.htm" type="text/html" id="html0"><guid>Tiefsttempareturen Winter 2011/2012</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120210_temp_min_09_10_02_2012.htm" type="text/html" id="html1"><guid>Tiefsttemperaturen Nacht von 9. auf 10. Februar 2012</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-02-10GMT12:20</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-06GMT14:14</guid>
	<pubDate>Mon,  6 Feb 2012 14:14:00 +0000</pubDate>
	<title>Das Erdbeben in New Madrid / USA am 7. Februar 1812</title>
	<description>Vor 200 Jahren, am 7. Februar 1812 um 3:45h (Lokalzeit) ereignete sich ein Schadensbeben mit einer rekonstruierten Magnitude von 7,7 in der Region New Madrid, Missouri, USA. Das Beben war das dritte einer Erdbebenserie mit Magnituden (M) größer als 7 im Zeitraum 1811-1812 und zerstörte die Stadt New Madrid. In St. Louis kam es zu starken Schäden an Gebäuden und eingestürzten Schornsteinen. Im erschütterten Gebiet konnte man Verwerfungen, Rissbildungen und Hangrutschungen wahrnehmen. Im Bereich des Reelfoot Sees wurde der Untergrund um bis zu 6 Meter nach unten verschoben.</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">Vor 200 Jahren, am 7. Februar 1812 um 3:45h (Lokalzeit) ereignete sich ein Schadensbeben mit einer rekonstruierten Magnitude von 7,7 in der Region New Madrid, Missouri, USA. Das Beben war das dritte einer Erdbebenserie mit Magnituden (M) größer als 7 im Zeitraum 1811-1812 und zerstörte die Stadt New Madrid. In St. Louis kam es zu starken Schäden an Gebäuden und eingestürzten Schornsteinen. Im erschütterten Gebiet konnte man Verwerfungen, Rissbildungen und Hangrutschungen wahrnehmen. Im Bereich des Reelfoot Sees wurde der Untergrund um bis zu 6 Meter nach unten verschoben. Die durch die seismischen Wellen induzierten Verschiebungen führten entlang des Mississippi zu starken Wellenbildungen und einstürzenden Uferböschungen. Aufgrund der großen Ausdehnung des Schadensgebietes (600.000 km²; etwa 7-fache Fläche Österreichs) zählt diese Erdbebenserie zu den stärksten der USA. Die Größe des Schadensgebietes ist ca. 10-mal so groß wie das bei dem Erdbeben von 1906 in San Francisco (M = 7,8). </p> 


<strong>Was war die Ursache dieses Erdbebens?</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Das Erdbeben von Madrid liegt in einer der seismisch aktivsten Gebiete östlich der Rocky Mountains, der New Madrid Seismic Zone. Ursache für die Bebenserie von 1811-1812 ist die von Nordwesten nach Südosten gerichtete Reelfoot Bruchline (RB). </p>

<strong>Gibt es in dieser Region oft Erdbeben?</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Geologische Daten ergaben Rückschlüsse welche auf mehrere stärkere Erdbeben (Magnitude > 7) in den letzten 4500 Jahren entlang der New Madrid Seismic Zone hinweisen. Seit den starken Beben 1811-1812 gab es folgende Beben die leichte Gebäudeschäden hervorriefen (USGS/NEIC): Magnitude 6 bei Market Tree, Arkansas (5.1.1843), Magnitude 5,9 in Charleston, Missouri (31.10.1895), Magnitude 5.4 nahe Tallapoosa, Missouri (4.11.1905), Magnitude 5,4 nahe Dale, Illinois (9.10.1968). In den letzten Jahrzehnten treten Erdebeben die mit Seismometern aufgezeichnet werden können ca. 200-mal im Jahr, jene die gespürt werden 1-mal im Jahr, leichte Schadenbeben (M ~ 4) alle 18 Monate und stärkere Schadenbeben  (M ~ 5) 1-mal in der Dekade auf. Für ähnlich starke Erdbeben in der New Madrid Seismic Zone werden unter Verwendung paleo-seismischer Daten derzeit Wiederkehrzeiten von 500 bis 1000 Jahren angenommen (Peterson et al., 2008). </p>
<strong>Wurde das Erdbeben auch in Österreich aufgezeichnet?</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Weltweite Erdbeben können heute mit modernen Seismometern ab Magnituden größer als 5 aufgezeichnet werden. Der Österreichische Erdbebendienst wurde im Jahr 1904 aufgrund des Erdbebens vom 14. April 1895 in Laibach (heute Ljubljana, Slowenien) an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik eingerichtet (Hammerl und Lenhardt 1997). Vorher konnten in Österreich daher keine Aufzeichnungen von Erdbeben auf Seismographen gemacht werden. Die ersten bekannten Starkbeben, die vom Österreichischen Erdbebendienst auf einem Wiechert-Seismographen aufgezeichnet wurden, sind jene vom 18. April 1906 in San Francisco und vom 28. Dezember 1908 in Messina. Die Magnituden betrugen 7,8 und 7,5. </p>

<strong>Literatur</strong>

Hammerl, Christa und Wolfgang Lenhardt: Erdbeben in Österreich. (Leykam Verlag Wien, Graz 1997) 


Petersen, Mark D., Frankel, Arthur D., Harmsen, Stephen C., Mueller, Charles S., Haller, Kathleen M., Wheeler, Russell L., Wesson, Robert L., Zeng, Yuehua, Boyd, Oliver S., Perkins, David M., Luco, Nicolas, Field, Edward H., Wills, Chris J., and Rukstales, Kenneth S., 2008, Documentation for the 2008 Update of the United States National Seismic Hazard Maps: U.S. Geological Survey Open-File Report 2008–1128, 61 p.

Verfasser: 
Dipl.-Ing. Helmut Hausmann
Abteilung Geophysik
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Hohe Warte 38, 1190 Wien
<a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x73;&#x65;&#x69;&#x73;&#x6d;&#x6f;&#x40;&#x7a;&#x61;&#x6d;&#x67;&#x2e;&#x61;&#x63;&#x2e;&#x61;&#x74;">seismo@zamg.ac.at</a>











</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120206_LageNewMadrid1.jpg" type="image/jpeg" id="img0"><guid>Die Lage des Erdbebens vom 7. Februar 1812 mit dem Verlauf der New Madrid Seismic Zone ;Bild: Google Earth</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-02-06GMT14:14</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-03GMT08:49</guid>
	<pubDate>Fri,  3 Feb 2012 08:49:00 +0000</pubDate>
	<title>Selten so gefroren</title>
	<description>Minus 22,9 Grad Freitag Früh in Seefeld, minus 22,6 Grad in Litschau, minus 20,8 Grad in Mariazell. Sogar in Wien auf der Hohen Warte lag der Tiefstwert bei nur minus 14,9 Grad.
Am Wochenende wird es noch eine Spur kälter. Selbst die Höchstwerte liegen am Samstag und am Sonntag nur zwischen minus 13 und minus 6 Grad, besonders im Flachland verschärft durch eisigen Wind. Extreme Temperaturen auch für Schifahrer und Snowboarder, mit ganztägig um die minus 20 Grad in 2000 Meter Höhe. Auch zu Beginn der nächsten Woche bleibt es sehr kalt.</description>
	<xhtml:body>

<strong>Ungewöhnliche Kälteperiode. Tiefpunkt am Wochenende</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Minus 22,9 Grad Freitag Früh in Seefeld, minus 22,6 Grad in Litschau, minus 20,8 Grad in Mariazell. Sogar in Wien auf der Hohen Warte lag der Tiefstwert bei nur minus 14,9 Grad.
Am Wochenende wird es noch eine Spur kälter. Selbst die Höchstwerte liegen am Samstag und am Sonntag nur zwischen minus 13 und minus 6 Grad, besonders im Flachland verschärft durch eisigen Wind. Extreme Temperaturen auch für Schifahrer und Snowboarder, mit ganztägig um die minus 20 Grad in 2000 Meter Höhe. Auch zu Beginn der nächsten Woche bleibt es sehr kalt. </p>
<strong>Eine Kältewelle wie im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Eine derartige lange und heftige Kältewelle ist in Österreich ungewöhnlich. Alexander Orlik, Klimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): „Insgesamt dürften wir bei dieser Kältewelle selbst in den Landeshauptstädten auf eine Serie von etwa fünf bis sieben Tagen am Stück kommen, an denen die Temperatur unter minus 10 Grad gesunken ist. Das kommt in Österreich im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre vor. Ähnliche Kältewellen gab es 2006, 1996 und 1985. Wobei die Kältewelle 1996 am ehesten mit unserer derzeitigen Frostserie vergleichbar ist, weil 2006 die Temperaturen großtenteils nicht so ganz tief waren.“ </p>
<strong>Details aus den Bundesländern</strong>

Hier ein Überblick über die letzten Kältewellen. Ausgewertet wurde für die Landeshauptstädte die Folge an Tagen an denen die Tagesminima der Lufttemperatur unter minus 10 Grad waren. 

Bei allen Daten Quelle ZAMG.
 
<em>Bregenz</em>

1963: Zehn Tage in Folge (ab 17.1.1963) fiel die Temperatur in Bregenz unter -10 Grad.
1986: Die letzte zur jetzigen vergleichbare Frostperiode ereignete sich in Bregenz im Februar 1986. Sechs Tage in Folge sank die Temperatur (ab 9.2.1986) unter minus 10 Grad. Das absolute Minimum lag in diesem Zeitraum bei -14,4 Grad.
  
<em>Innsbruck</em>

1956: 29 Tage in Folge sank die Temperatur (ab 31.1.1956) unter -10 Grad. Absoluter Tiefpunkt dieser Periode am 3.2.1956 mit -30,6 Grad. An sechs Tagen kamen selbst die Höchstwerte nicht mehr über minus 10 Grad hinaus. 
1996: Beginnend mit dem 26.12.1996 erreichten an 8 Tage in Folge die Tagesminima mindesten -10 Grad. Absolutes Minimum -15,6 Grad. 9 Tage in Folge blieb die Tageshöchsttemperatur teils deutlich unter 0 Grad. 
2006: Vom 5.1.2006 weg waren 13 Tage in Folge die Tagesminima unter -10 Grad. (Tiefpunkt -16,8 Grad am 14.1.2006). Die Tagesmaxima erreichten aber immerhin immer wieder die Nullgradgrenze.  
<em>Salzburg</em>
1956: 21 Tage in Folge unter minus 10 Grad. Am 10.2.1956 Tiefpunkt bei -30,6 Grad. 
2006: 10 Tage (ab 27.1.2006) Tiefswerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -16,1 Grad. 
1985: Jänner war extrem kalt mit 7 Tage in Folge unter minus 15 Grad. Tiefpunkt am 8.1.1985 -25,4 Grad. 
1996: Kältewelle vom Christtag bis 20.1.1997. Tiefpunkt -21,6 am 28.2.1996 6 Tage in Folge unter -15 Grad. 
<em>Linz</em>
1956: Dreizehen Tag in Folge unter minus 10 Grad vom 9.2.1956. Tiefpunkt -26,0 Grad am 10.2.1956
1985: Tiefstwerte an 12 Tagen in Folge (ab 4.1.1985) unter minus 10 Grad. Am 7.1.1985 selbst Höchsttemperatur nur -17,2 Grad. Tiefpunkt am 7.1.1985 mit -29,1 Grad 
<em>Wien</em>
1985: Sieben Tage in Folge (ab 5.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,6 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -15,1 Grad am 8.1.1985. 
1996: Sechs Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,1 Grad am 28.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -10,5 Grad am 28.12.1996. 
2006: Fünf Tage in Folge (ab 22.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -16,1 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -10,7 Grad am 23.01.2006.  
<em>St.Pölten</em>
1985: 11 Tage in Folge (ab 4.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,1 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -15,0 Grad am 8.1.1985. 
1991: Neun Tage in Folge (ab 31.01.1991) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,4 Grad am 6.2.1991. Selbst Höchsttemperatur nur -9,3 Grad am 6.2.1991. 
2006: Acht Tage in Folge (ab 23.1.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -17,3 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -9,8 Grad am 24.01.2006.  
<em>Eisenstadt</em>
1985: Sechs Tage in Folge (ab 4.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -21,6 Grad am 8.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -13,5 Grad am 8.1.1985. 
1996: Sieben Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -17,8 Grad am 28.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -9,7 Grad am 28.12.1996. 
2006: Sieben Tage in Folge (ab 22.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -15,9 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -11,0 Grad am 24.01.2006.  
<em>Graz</em>
1985: 15 Tage in Folge (ab 1.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -25,0 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur minus 12 Grad am 8.1.1985. 
1996: Acht Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,5 Grad am 27.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -10,1 Grad am 31.12.1996. 
2006: Sieben Tage in Folge (ab 23.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,5 Grad am 25.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -7,5 Grad am 26.01.2006.  
<em>Klagenfurt</em>
1981: 29 Tage in Folge (ab 6.1.1981) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,6 Grad am 9.1.1981. Selbst Höchsttemperatur nur -9,5 Grad am 10.1.1981. 
2001: 13 Tage in Folge (ab 31.12.2001) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,0 Grad am 5.01.2002. Selbst Höchsttemperatur nur -5,0 Grad am 5.01.2002. 
2006: 19 Tage in Folge (ab 11.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,0 Grad am 25.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -11,4 Grad am 25.01.2006. 








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		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120203_t_min.htm" type="text/html" id="html0"><guid>Tiefst-Temperaturen von 2.2. auf 3.2.2012</guid></enclosure>
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<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-02GMT15:19</guid>
	<pubDate>Thu,  2 Feb 2012 15:19:00 +0000</pubDate>
	<title>Erdbeben im Jänner 2012</title>
	<description>Erdbeben in Österreich

Im Jänner 2012 trafen beim Österreichischen Erdbebendienst über 600 Erdbebenmeldungen per online-Wahrnehmungsformular ein, welche die Auswirkungen von insgesamt 13 Erdbeben beschrieben, die in Österreich verspürt wurden.</description>
	<xhtml:body>
<strong>Erdbeben in Österreich</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Im Jänner 2012 trafen beim Österreichischen Erdbebendienst über 600 Erdbebenmeldungen per online-Wahrnehmungsformular ein, welche die Auswirkungen von insgesamt 13 Erdbeben beschrieben, die in Österreich verspürt wurden.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Am 10. Jänner wurde um 06h37 MEZ in Bruck an der Mur in der Steiermark (47,39°N, 15,26°E) ein leichtes Erdbeben der Magnitude 2,0 nach Richter mit einer Intensität von 4 Grad auf der Europäischen Makroseismischen Skala (EMS-98) von mehreren Personen wahrgenommen. Am 22. Jänner folgte um 13h04 ein Beben der Magnitude 2,1, das mit einer Intensität von 3-4 Grad (EMS-98) geringfügig schwächer verspürt wurde.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Im Jänner ereignete sich im Bereich von Molln in Oberösterreich (47,88°N, 14,26°E) eine Erdbebenserie, die mehrere Hundert Ereignisse umfasste. Aber nur vier Beben waren stark genug, um von der Bevölkerung verspürt zu werden. Vereinzelt wurde am 10. Jänner um 16h19 ein schwaches Erdbeben bemerkt, das sich südlich von Molln (47,85°N, 14,26°E) ereignete. Die Magnitude betrug 2,0, die Intensität erreichte 3-4 Grad auf der EMS-98. Am 16. Jänner um 12h01 wurde eine Erschütterung der Magnitude 3,1 mit einer Intensität von 4-5 Grad (EMS98) deutlich verspürt. Um 12h33 wurde nur vereinzelt ein Beben der Magnitude 1,5 mit einer Intensität von 3 Grad (EMS98) bemerkt. Ihren Höhepunkt fand die Serie am 17. Jänner um 12h41 mit einem Ereignis der Magnitude von 3,1. Die heftigen Erschütterungen wurden von der Bevölkerung mit einer Intensität von 5 Grad (EMS98) wahrgenommen. Es wurde vereinzelt von feinen Rissen im Verputz sowie von umgefallenen Gegenständen berichtet.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Ein Beben der Magnitude 2,6 wurde in Tirol am 13. Jänner um 15h01 in Namlos, in einem Seitental des Lechtals (47,27°N, 11,27°E) mit einer Intensität von 4 Grad auf der EMS-98 wahrgenommen. Ein weiteres Erdbeben in Tirol ereignete sich am 19. Jänner um 22h06 nordwestlich von Innsbruck in Rum (47,29°N, 11,45°E), das von 180 Personen dem Österreichischen Erdbebendienst gemeldet wurde. Das Beben der Magnitude 2,2 wurde mit einer Intensität von 4 Grad deutlich verspürt, vor allem in den höheren Stockwerken wurden die Erschütterungen des Untergrundes verstärkt wahrgenommen.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Am 24. Jänner um 13h32 wurde im Bereich von Gurk in Kärnten (46,86°N, 14,28°E) ein Beben der Magnitude 2,6 lokalisiert, das von der betroffenen Bevölkerung mit einer Intensität von 4-5 Grad (EMS98) deutlich verspürt wurde.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Bei vier Erdbeben, die ihre Epizentren im umliegenden Ausland hatten, wurden Auswirkungen auch von der Bevölkerung in Österreich beobachtet:
Das Beben von Krumau in Tschechien (48,80°N, 14,31°E), etwa 25 km nördlich der Grenze, wurde am 12. Jänner um 00h57 auch in St. Stefan am Walde deutlich verspürt, indem Personen vereinzelt aus dem Schlaf erwachten. Das Erdbeben der Magnitude 2,8 erreichte in Österreich eine maximale Intensität von 4 Grad auf der EMS-98.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Das Erdbeben, das sich am 25. Jänner um 00h54 nordwestlich von Verona in Italien (45,54°N, 10,97°E) mit einer Magnitude von 4,3 ereignete, wurde von einem Bewohner in Innsbruck aus einem höheren Stockwerk gemeldet. Die Intensität betrug 2 Grad (EMS98). </p>

<p style="text-indent: 3em;">Ein Vorbeben der Magnitude 5, das am 25. Jänner um 09h06 nordöstlich von Parma in Italien (44,88°N, 10,59°E) stattfand, konnte in Österreich vereinzelt, vor allem in Tirol, mit einer maximalen Intensität von 3-4 Grad (EMS98) wahrgenommen werden. Zu dem Beben der Magnitude 5,3 vom 27. Jänner um 15h53, das südwestlich von Parma (44,53°N, 10,07°E) lokalisiert wurde, gelangten über 130 online-Wahrnehmungsberichte aus den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Kärnten und der Steiermark ein. Die maximale Intensität betrug in Österreich 4 Grad (EMS98).</p>

<em>Der Österreichische Erdbebendienst dankt der Bevölkerung für ihre Wahrnehmungsberichte, mit deren Hilfe die Intensität der Erdbeben bestimmt wurde.</em>




<strong>Weltweite starke Erdbeben</strong>




<strong>Verfasserinnen:</strong>

<em>Mag. Christiane Freudenthaler, Mag. Rita Meurers</em>

Angaben ohne Gewähr




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	<pubDate>Thu,  2 Feb 2012 09:36:00 +0000</pubDate>
	<title>Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012</title>
	<description>Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012
Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012 in den Landeshauptstädten
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<strong>Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012 in den Landeshauptstädten</strong>


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	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:45:00 +0000</pubDate>
	<title>Kalt und immer kälter</title>
	<description>Und: Entscheiden Murmeltiertag und Lichtmess über den Winter?

Minus 21,3 Grad heute Früh in St. Michael im Lungau, minus 16,7 Grad in Obertauern, minus 14,9 Grad am Weissensee. Das sibirische Kältehoch hat Österreich weiterhin fest im Griff.</description>
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<strong>Und: Entscheiden Murmeltiertag und Lichtmess über den Winter?</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Minus 21,3 Grad heute Früh in St. Michael im Lungau, minus 16,7 Grad in Obertauern, minus 14,9 Grad am Weissensee. Das sibirische Kältehoch hat Österreich weiterhin fest im Griff.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Thomas Krennert, Meteorologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geophysik (ZAMG): „In den nächsten Tagen wird es sogar noch ein paar Grad kälter. Der Höhepunkt der Kältewelle dürfte am Wochenende sein, mit Frühtemperaturen zwischen minus 25 in einigen Tälern und minus 11 Grad in größeren Städten. Selbst die Höchsttemperaturen liegen dann nur zwischen minus 10 und minus 5 Grad. Schifahrer und Snowboarder müssen sich auf etwa minus 23 Grad in 2000m Höhe einstellen. Dazu kommt noch eisiger Wind. Im Laufe der ersten Semesterferienwoche sollte die Temperatur wieder ein wenig steigen, es bleibt aber ziemlich sicher sehr kalt.“</p>

<p style="text-indent: 3em;">Von den Allzeit-Kälte-Rekorden sind die aktuellen Temperaturen noch deutlich entfernt. Hier die Rekord-Werte aus jedem Bundesland (ausgewertet wurden nur bewohnte Regionen):</p>

<strong>Allzeit-Kälte-Rekorde an ZAMG Wetterstationen (je Bundesland)</strong>




<strong>Wie wird der restliche Winter</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Zu dieser Jahreszeit wird gerne mit Hilfe von Bauernregeln über den weiteren Verlauf des Winters spekuliert. Durch den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist etwa der Murmeltiertag in den USA sehr bekannt. Scheint die Sonne und wirft das Murmeltier Punxsutawney-Phil einen Schatten, soll der Winter noch sechs Wochen anhalten.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Dieser Brauch dürfte direkt auf eine Bauernregel aus Europa zurückgehen. Man nimmt an, dass die Lichtmess-Regeln von deutschen Einwanderern in die USA gebracht und abgewandelt wurden.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Eine Regel zu Lichtmess (2. Februar) ist: „Sonnen sich Fuchs und Dachs in der Lichtmess-Woche, gehen sie vier Wochen noch ins Loche“.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Meteorologisch gesehen, gehört dieser Spruch zu den Bauernregeln mit schlechter Trefferquote. Eine Überprüfung der ZAMG mit den Daten der letzten 50 Jahre für Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt ergibt Trefferquoten nur um die 50 Prozent, was reinem Raten entspricht.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Übrigens ist auch Punxsutawney-Phil nicht besser. Seine Trefferquote der letzten Jahre liegt bei 40 Prozent.</p>



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